Unreine Haut – Meine Haut-Geschichte

Skin Care
Ihr Lieben,
schon lange überlege ich, ob ich eine
kleine Reihe auf dem Blog beginne, die sich mit dem Thema „Unreine
Haut“
beschäftigt. Da ich selbst Jahre lang Probleme mit meiner
Haut hatte und darunter sehr gelitten habe, ist es für mich gar
nicht so einfach dieses Thema anzugehen.
Zum anderen ist es natürlich auch kein
schönes Thema, vor allem, weil es in der Beautywelt immer um
Perfektion und Makellosigkeit geht; zumindest wird uns diese
vorgegaukelt. Mittlerweile habe ich jedoch Produkte und Wege
gefunden, die mir und meiner Haut wirklich geholfen haben und daher
denke – oder hoffe ich vielmehr – , dass ich einigen von euch mit
demselben Problem vielleicht weiterhelfen kann.
Ich bin keine Hautexpertin und kenne mich auch nicht sonst wie gut aus. Es gibt so viele verschiedene
Formen von Akne und Hautunreinheiten; was dem einen hilft, kann dem
anderen schaden. Dennoch bin ich mir sicher, dass Probleme mit der
Haut, egal wie stark und ausgeprägt sie sind, sehr am
Selbstbewusstsein kratzen können. Ich möchte euch in diesem Post
meine Haut-Geschichte erzählen und ein paar Gedanken zu dem Thema
„unreine Haut“
mit euch teilen.
Im nächsten Teil soll es dann aber
auch um Produkte gehen, die mir geholfen haben und die ich euch
detailliert vorstellen möchte. Bei Interesse würde ich auch gerne
zeigen, mit welchen Make up Produkten ich Rötungen etc. am besten
abdecken kann! Ich würde mich sehr über euer Feedback und eigene
Erfahrungen
freuen!

Meine Haut-Geschichte
Der Beginn
Als Teenager hatte ich eigentlich eine
recht schöne Haut. Natürlich gab es hier und da mal einen Pickel,
aber es hielt sich vollkommen in Grenzen. Viele meiner Freundinnen
oder Klassenkameradinnen beneideten mich um meine Haut, da sie selbst
vielleicht noch mit der typischen „Akne“ zu kämpfen hatten, die
in diesem Alter oft auftritt und sicherlich auch normal ist.
So richtig schlimm wurde meine Haut
komischerweise erst als ich schon 16/17 Jahre alt war. Wie hat sich
das geäußert?
Meine Haut wurde gefühlt fast täglich
unreiner, vor allem im Kinn- und Wangenbereich bildeten sich
Mitesser, Pickelchen und vor allem schmerzhafte Unterlagerungen. In
meiner Verzweiflung kaufte ich mir alles im Kampf gegen Pickel, was
die Drogerie so zu bieten hat. Waschgele, Gesichtswasser,
Anti-Pickel Stifte usw. In meiner Unwissenheit war das genau das
Falsche. Denn die oft aggressiven Produkte reizten meine Haut,
trockneten sie aus und eins taten sie sicherlich nicht: Mir helfen.
Die unreine Haut brachte aber auch mit
sich, dass ich mehr Make up und vor allem Concealer verwendete. Jeder
Morgen vor der Schule stand unter dem Motto „Abdecken, Abdecken,
Abdecken“. Ich stand oft früher auf, um genug Zeit für mein Make
up zu haben und wirklich jede Rötung abzudecken. Ich wollte und
konnte mit meinem Makel sonst einfach nicht unter Leute treten, das
dachte ich damals zumindest. Den versteckte ich unter einer großen
Menge Schminke, mit der ich mich natürlich auch nicht besonders wohl
gefühlt habe.
Sobald ich aus der Schule nach Hause
kam, musste ich mich sofort abschminken, wieder mit den aggressiven
Produkten. Ich mochte mein eigenes Spiegelbild nicht, wenn ich
ungeschminkt war. Traurigkeit und Unzufriedenheit prägten diese Zeit. 
Wie das Selbstbewusstsein
unter der Haut leiden kann
Wenn meine Haut besonders schlimm war,
traute ich mich manchmal gar nicht mehr raus. Ich wollte nicht zur
Schule gehen, erst recht nicht auf Partys oder mich mit einem Jungen
daten. Denn selbst wenn man alle Rötungen abdeckt, man sieht die
unreine Haut ja trotzdem. Ich fühlte mich hässlich und während
alle meine Freundinnen mittlerweile schöne Haut hatten, war ich mit
diesen fiesen Pickeln gesegnet. Es fühlte sich furchtbar ungerecht
an und mein Selbstbewusstsein litt immer mehr darunter. Wie neidisch
war ich, dass meine Freundinnen morgens einfach ohne stundenlanges
Schminken zur Schule gehen konnten oder im Sommer ungeschminkt am
Strand lagen.

Ich war einfach nicht selbstbewusst
genug, um das viele Make up wegzulassen. Genauso schlimm war es am
Anfang in einer neuen Beziehung sich abends nicht abzuschminken, weil
man sich vor seinem Freund nicht ungeschminkt zeigen mochte. Für
mich war das einfach ein ewiger Teufelskreis. Aggressiv reinigen,
cremen, schminken, abschminken, wieder schminken, die Finger nicht
aus dem Gesicht lassen können und immer so weiter.
Natürlich dachte ich darüber nach zu
einem Hautarzt zu gehen, aber aus irgendeinem Grund war dies für
mich eine riesige Hürde. In meinen Vorstellungen würde der Arzt
mich vielleicht sogar belehren oder Dinge sagen, die mich verletzen
würden. Das ist natürlich totaler Quatsch, aber ich dachte zu dem
Zeitpunkt noch, dass ich das Ganze selbst in den Griff bekommen
würde.
Erste Verbesserung
Ich fing an mich im Internet durch
verschiedene Foren zu lesen, nach Produktempfehlungen zu suchen und
anderen Tipps
. Damals fand ich mich in einem Forum wieder, das sich
voll und ganz mit dem Thema Hautpflege beschäftigt und verschlang
die vielen Tipps förmlich. Als erstes realisierte ich, dass es noch
vielen anderen so geht wie mir. Das war irgendwie tröstlich.
Außerdem wurde mir klar, dass ich die vielen aggressiven Produkte aus der
Drogerie weglassen muss. 

Aufgrund der vielen Tipps, probierte ich nun
Pflegeprodukte aus der Apotheke aus. La Roche Posay war damals meine
Anlaufstelle. Die Produkte, vor allem die Effaclar-Linie, hat mir
damals unglaublich geholfen. Zum einen reduzierte ich meine
Pflegeroutine auf das Minimum und versuchte mildere Produkte zu
verwenden. Meine Haut wurde zu dem Zeitpunkt wirklich um Welten
besser und das hielt auch eine Weile so an. Bis ein neuer
Lebensabschnitt begann, d.h. mein Studium, eine schmerzliche Trennung und
andere belastende Dinge. Meine Haut wurde wieder schlimmer, die Produkte hielten
ihre Versprechen nicht mehr.
Tiefpunkt und
Hautarztbesuch
Mit Anfang/Mitte 20 hatte ich immer
noch unreine Haut. Sie war zwar nicht mehr so schlimm wie vor ein paar Jahren, aber immer noch ein großes Problem für mich. Auf Blogger
Events fühlte ich mich unwohl, besonders, wenn man geschminkt und fotografiert wurde.
Meine Haut wurde einfach zu meiner größten Unsicherheit.
Auch das Bloggen machte mir zum Teil
keinen Spaß mehr. Wer möchte schon Bilder von sich machen, wenn das
Gesicht aussieht wie ein Streuselkuchen? Wenn es schmerzt und gerötet
ist? Ich wollte mich irgendwann schon damit abfinden, dass ich eben
einfach keine tolle, reine Haut habe. Das es eben zu mir gehört und
der Concealer für immer mein bester Freund bleiben würde. Im Abdecken war ich mittlerweile ein Profi, Spaßt macht das Schminken so trotzdem nicht. 
Als es Anfang letztes Jahr dann so schlimm
wurde, dass ich einfach keine Lust mehr auf all das hatte, beschloss
ich endlich zu einem Hautarzt zu gehen.
Das mag komisch klingen, man
fragt sich ja sogar selbst, warum man es nicht schon viel früher
gemacht hat. Vielleicht waren es die zwischenzeitlich immer mal
wieder guten Phasen meiner Haut, die mir vorgaukelten, dass es ja gar
nicht so schlimm sei.
Der Hautarzt war sehr nett und
einfühlsam und es war überhaupt nicht so wie in meiner Horror
Vorstellung. Er verschrieb mir zunächst eine Salbe (Epiduo). Diese
verwendete ich dann jeden zweiten Abend und gab sie auf alle
betroffenen Stellen. Am Anfang war es wirklich schlimm, da die Salbe
sehr brannte, die Haut austrocknete und sie schuppig wurde. Ich blieb
aber eisern und verwendete sie weiter. Dazu benutze ich sehr
reichhaltige Cremes, um gegen die Trockenheit anzukämpfen. Nach 1-2
Wochen regulierte sich meine Haut und die Salbe hatte keine
Nebenwirkungen mehr. Meine Haut wurde immer besser! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie glücklich ich war und bin! Bei der Salbe handelt es sich natürlich um ein verschreibungspflichtiges Medikament und nicht bei jedem kann sie etwas bewirken (ich möchte hier jetzt keine Werbung für so ein Produkt machen).

Heute
Meine Haut ist momentan in einem für
mich sehr guten Zustand. Eigentlich war sie schon seit Jahren nicht
mehr so rein und gleichmäßig. Das hat zum einen mit der Salbe zu
tun, die mir zum Glück geholfen hat. Zum anderen habe ich meine
Pflegeroutine sehr reduziert und habe Produkte für mich gefunden,
die meine Haut nicht reizen und den guten Zustand halten.

Meine Haut ist nicht perfekt, ich habe in Abständen immer noch Unterlagerungen oder Mitesser, vor
allem in Phasen, in denen es einem emotional nicht so gut geht. Auch Pickelmale sind geblieben. Von Makellosigkeit bin ich weit entfernt. Aber
es ist kein Vergleich zu früher! Das Schminken und Fotografieren
macht wieder viel mehr Spaß, ich brauche morgens nicht Ewigkeiten
für mein Make up und an manchen Tagen trage ich gar keins mehr und
traue mich trotzdem raus. 
Aber gleichzeitig mache ich mir auch
keinen Stress mehr, wenn es mal wieder schlimmere Tage gibt. Nach
einem Unfall letztes Jahr, bei dem ich sehr viel Glück hatte, haben
sich solche Dinge für mich relativiert. Es gibt viel Wichtigeres als sich einen Kopf darüber zu machen, was andere Leute über einen denken, nur weil man keine makellose Haut hat. Ich habe im Laufe der Jahre gelernt, mich so zu akzeptieren,wie ich bin. Dennoch bereue ich es ein wenig, dass ich den Gang zum Hautarzt nicht früher gewagt habe und meine Haut so viele Jahre mit den falschen Produkten kaputt gemacht habe.
Ich weiß, dass man zu diesem Thema einen ganzen Roman schreiben kann, weshalb ich es auch in mehrere Post unterteilen möchte. Mein Ziel ist es nicht, irgendwelche glorreichen Tipps zu geben, da ich weiß, dass es keine universelle Lösung bei Hautproblemen gibt. Manche denken vielleicht auch, dass ich total übertreibe, aber ich habe in der Vergangenheit natürlich auch keine Bilder von meiner Haut gepostet und habe mich ungeschminkt zu den schlimmen Zeiten sowieso nicht fotografiert.
Ich kann nur nochmal sagen: Pickel, Akne und alles was damit zusammenhängt ist nicht schön. Nein, es ist furchtbar deprimierend und vielleicht kann ich euch ermutigen eure Geschichte in einem Kommentar zu erzählen, damit wir uns austauschen und Fragen beantworten können! 🙂 


Das Wichtigste: Lasst eure Haut nicht euer Leben bestimmen. Verzichtet nicht auf etwas, weil ihr euch für eure Haut schämt. Ihr seid nicht alleine damit! Scheut nicht den Weg zu einem Hautarzt, der euch helfen kann und dem Problem auf den Grund geht. Manchmal ist die Lösung oder zumindest eine Verbesserung näher als man geahnt hat! 

Wenn ihr Lust habt, dann würde ich mich mit weiteren Themen beschäftigen:

Teil 2 – Was tun bei unreiner Haut? Meine Hautpflegeroutine
Teil 3 – Was tun bei unreiner Haut? Make up Tipps zum Abdecken 

Ich freue mich auf euer Feedback!


Alles Liebe,

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14 Comments

  • Reply
    Katrin
    Juni 21, 2015 at 17:48

    Sehr schöner Post, ich schreibe hier mal eine kurze Zusammenfassung meiner Geschichte:
    Bei mir hat die Pubertät mit 7/8 angefangen, mit 9 habe ich mittelschwere Akne bekommen, der Hausarzt meinte sogar das sie so schlimm ist, das ich davon Narben zurück behalten werde wenn ich nichts dagegen tue. Zu der Zeit bin ich auch von den Jungs aus meiner Klasse gehänselt worden, weil meine Haut so schlimm war, nach verschiedenen hautärzten und ebenso vielen verschiedenen cremes habe ich letztes Jahr den Wirkstoff Benzoylperoxid entdeckt und siehe da, nach 6 Wochen war meine haut so gut wie schon seit Jahren nicht mehr :). Ich habe immer noch leichte Akne, die ich aber mit gesunder Ernährung, genug trinken und schlaf, usw gut in den Griff bekommen habe. Nach 6 Jahren!
    Da ich aber immer noch viele pickelchen und vor allem fiese pickelmale habe traue ich mich nicht ohne makeup (nur concealer) aus dem Haus und habe auch Probleme damit Jungs anzusprechen, da ich immer befürchte wieder gehänselt zu werden. Kurz: mein Selbstbewusstsein ist im Keller, aber ich arbeite daran, das es zumindest wieder uns Erdgeschoss geht :D.
    Ich habe auch selber einen Blog, wer mehr wissen will, darf gerne vorbeischauen.
    Liebe Grüße

    • Finja
      Reply
      Finja
      Juni 22, 2015 at 11:10

      Liebe Kathrin, danke für deinen Kommentar! Es freut mich für dich, dass sich deine Haut nach so langer Zeit endlich verbessert hat!
      Ich kann sehr gut verstehen, dass du ohne Make up nicht rausgehen magst. Das finde ich auch absolut nicht schlimm, wenn wenn man sein Selbstbewusstsein damit etwas verbessern kann, warum sollte man sich nicht schminken? Ich werde mal auf deinem Blog vorbeischauen! Alles Liebe, Finja

  • Reply
    Sandra Pusteblume
    Juni 21, 2015 at 20:58

    Finja, ich finde diese Postreihen-Idee wirklich, wirklich klasse! Bitte zieh das so durch! Ich glaube, nur ein ganz kleiner Bruchteil ist mit natürlich reiner und schöner Haut gesegnet – der Rest hat mit Unreinheiten zu kämpfen wie jeder andere, das trau ich mir wetten. Mich interessiert besonders deine Hautpflegeroutine 🙂 Ich bin selbst mit meiner Routine zufrieden und bin auch der Meinung, dass wenige und milde Produkte Gold wert sind. Ich benutze allerdings Produkte aus der verteufelten Drogerie – meiner Meinung nach ist dort ganz und gar nicht alles schlecht ^^ Seit ich ein wenig bewusster mit Inhaltsstoffen umgehe geht es mir viel besser mit meiner Haut. Nur Mitesser sind doof, weil am schwersten zu bekämpfen 😀

    Alles Liebe, Sandra

    • Finja
      Reply
      Finja
      Juni 22, 2015 at 11:13

      Liebe Sandra, danke für dein Feedback! 🙂 Ja, ich glaube auch, dass nur wenige mit einer makellosen Haut gesegnet sind.
      Ich finde auch nicht, dass es in der Drogerie keine gute Pflege gibt. Ich werde in meiner Routine auch Produkte von Garnier und Rival de Loop zeigen. Als Teenager habe ich aber die richtig aggressiven Reinigungsprodukte verwendet, die sehr austrocknen. Das würde ich heute nicht mehr tun!

      Liebe Grüße, Finja

  • Reply
    Sabrina lackoholic
    Juni 22, 2015 at 6:38

    Ich finde es toll das du diese Reihe startest – in einigen Zeilen finde ich mich da selbst wieder; ich hab auch mit Mitte 20 noch mit Pickelchen und Unterlagerungen zu kämpfen und bin weit von einer makellosen Haut entfernt – und ja, auch ich fühle mich ohne Make Up unwohl und würde ohne nie zur Arbeit gehen.
    Mittlerweile habe ich auch gelernt das Drogerieprodukte gegen unreine Haut eindeutig der falsche Weg sind – momentan probiere ich viel mit Paula's Choice herum und bin bis jetzt recht zufrieden. Ich freue mich sehr auf die nächsten Beiträge.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag! =)

    • Finja
      Reply
      Finja
      Juni 22, 2015 at 11:16

      Liebe Sabrina, danke für deinen Kommentar! Ich finde es immer etwas tröstlich, wenn man sieht, dass es auch anderen so geht. Ich kann verstehen, dass du dich ohne Make up unwohl fühlst. Das war bei mir damals auch so und auch heute verzichte ich selten auf Concealer. Der lässt kleine Makel eben etwas kaschieren. Ich denke aber trotzdem, dass es auch in der Drogerie Produkte gibt, die nicht verkehrt sind. Darauf werde ich aber noch eingehen. Von Paula's Choice habe ich auch schon viel gehört. Werde mich mal näher mit der Marke beschäftigen! Liebe Grüße, Finja

  • Reply
    Sunnivah
    Juni 22, 2015 at 9:05

    Ein ganz toller Bericht, Finja, vor allem, weil er so persönlich und nicht Ratgeber-mäßig wirkt 🙂

    Ich kann dir nur beipflichten; wenn meine Haut irgendwie komisch ist, schlägt mir das mehr aufs Gemüt als wenn meine Haare nicht liegen oder meine Wimpern nicht wollen oder mehr, als wenn ich mich fett&und häßlich fühle XD
    Ich habe, trotz trockener Haut, immer wieder einzelne, dicke Pickel, die dann auch ewig nicht gut abheilen. Ich habe eine Zeitlang mal Zink genommen (mit dem Arzt abgesprochen) und zumindest die fiesen Entzündungen gingen so schneller weg.
    Mittlerweile ist meine Haut dank angepasster Pflege viel besser, aber die Achillesferse Kinnbereich ist mir geblieben: wenn mal ein dicker Brummer, dann da *lol* Ich habe mittlerweile mal Hydrokolloidpflaster/Blasenpflaster ausprobiert, um die Wunde besser abheilen zu lassen, das war ein Tipp von http://www.cupcakesandberries.at/2015/05/hydrokolloide-pflaster-gegen-pickel-geheimtipp.html

    Sonst mache ich nur Zinksalbe drauf und warte ab! Auf deine Schminktipps bin ich sehr gespannt, bei mir wird das iwie nie was 🙂

    LG: du bist super hübsch, von außen wie anscheinend auch von innen 😉

    • Finja
      Reply
      Finja
      Juni 22, 2015 at 11:21

      Danke, du Liebe!
      Ja, das ist bei mir definitiv auch so. Die Haut, vor allem im Gesicht, ist einfach ein sensibles Thema und man bildet sich ja auch schnell ein, dass einem Jeder auf bestimmte Stellen im Gesicht guckt, auch wenn das den meisten wahrscheinlich nicht mal auffällt.
      Von den Pflastern habe ich auch schon gelesen. Werde ich mir mal notieren und demnächst ausprobieren!

      Und danke für das Kompliment, das bedeutet mir wirklich viel! <3

  • Reply
    Chrissie aus der edelfabrik
    Juni 22, 2015 at 10:39

    Bei mir ist das Thema sogar mit Ü40 immer mal präsent – aber mit dem Alter wird man entspannter… meistens jedenfalls 😀 😀

    LG aus derEDELFABRIK
    Chrissie

  • Reply
    Kathrin Müller
    Juni 22, 2015 at 13:59

    Ein wirklich toller Post! Respekt für Deine offenen Worte! Ich würde mich sehr über einen Teil 2 zum Thema "Deine Hautpflegeroutine" freuen 😉

    LG
    Kathrin

  • Reply
    Anela
    Juni 23, 2015 at 7:53

    Bei mir kam die unreine Haut erst mit 21. Ich hatte davor immer nur ein paar Pickelchen auf der Stirn oder am Kinn, nichts schlimmes. Dann plötzlich ging es auf den Wangen los, die bisher immer sehr rein gewesen waren, erst auf der einen, dann auch der anderen Seite. Ich hab es irgendwie mit Fassung getragen, mich aber sogar fürs schwimmen geschminkt und Fotos aus der Zeit sind extrem retuschiert, weil mein Gesicht wirklich einem Streuselkuchen glich. Das ging dann 2 Jahre so, bis es langsam besser wurde, schließlich fing ich aufgrund einer neuen Beziehung wieder mit der Pille an und mittlerweile bin ich mit meiner Haut wieder sehr zufrieden, auch, wenn ich leider Narben auf der rechten Wange zurück behalten habe. Ob es nun an der Pille liegt (was ich nicht hoffe, da ich ja nicht ewig so verhüten möchte), oder an meiner Pflegeroutine weiß ich nicht, ich hoffe natürlich letzteres. Übrigens war ich in der schlimmsten Zeit auch mal beim HNO Arzt, da ich so Probleme mit den Mandeln hatte und der meinte mit einem Blick auf mein Gesicht, dass es durch eine Mandelop auch gut sein könne, dass meine Haut sich verbessert. Ich habe dann zwar von der OP abgesehen und kann das darum nicht beurteilen, aber innerliche Entzündungen wirken sich wohl auch äußerlich auf die Haut aus, was ich sehr interessant finde.

    • Finja
      Reply
      Finja
      Juni 23, 2015 at 10:36

      Liebe Anela, danke für deinen Kommentar! Bei mir hat die Pille leider keine Verbesserung gebracht. Aber den Aspekt mit den Mandel finde ich ganz interessant, denn ich habe mir letztes Jahr tatsächlich die Mandeln entfernen lassen. Ob das jetzt auch dazu beigetragen hat, dass meine Haut besser geworden ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber vielleicht ist es Puzzlestück im Ganzen.

      Liebe Grüße!

  • Reply
    Julsi
    Juni 25, 2015 at 7:20

    In deinem Post hier erkenne ich mich total wieder. In der Pubertät hatte ich lupenreine Haut – klar, ab und zu mal einen Pickel hatte ich auch, aber nichts Weltbewegendes. Dann, mit 20 fing es auf einmal an: Aus einem Pickel wurden immer mehr, zwar keine dicken aber viele. Ein halbes Jahr habe ich mit (immer mehr) Drogerieprodukten versucht eine Besserung zu erzielen – das Gegenteil passierte. Irgendwann bin ich dann doch mal zum Hautarzt gegangen und der sagte mir, dass meine Hautprobleme auch von ZU VIEL Pflege kommen können. Er riet mir, mich nur noch mit klarem Wasser zu waschen und verschrieb mir eine Salbe. Jetzt, nach einem dreiviertel Jahr ist meine Haut wieder besser. Natürlich habe ich noch ab und zu kleine Pickel und auch eine Menge Pickelmale, aber kein Vergleich zu letztem Sommer. Zu dieser Zeit lief ich nicht mal zuhause ungeschminkt rum, weil mein Spiegelbild mich angekotzt hat. Jetzt traue ich mich so langsam wieder ungeschminkt aus dem Haus.

    Ich kann also auch nur jedem raten nicht zu lange zu zögern und einen Hausarzt aufzusuchen, wenn man hartnäckige Unreinheiten an sich bemerkt! Ich habe vielleicht zu lange gewartet und es hätte garnicht so weit kommen müssen.

    Viele liebe Grüße,
    Julia <3

  • Reply
    Donna
    Juli 7, 2015 at 6:41

    Ein ganz toller Beitrag, liebe Finja!!!!! Besonders wie du Betroffenen Mut zusprichst… Wirklich super!

    Eine ähnliche Reihe habe ich derzeit auch auf dem Blog. Ich habe es erst seit letztem Jahr mit Akne zu tun bekommen und bin momentan zum Glück wieder auf einem grünen Zweig mit meiner Haut (wie lange das so bleibt, steht natürlich in den Sternen, aber ich hoffe das Beste…). Trotzdem bekam ich mal kurz eine leichte Ahnung davon, wie deprimierend Akne sein kann! Besonders in dem sowieso schon empfindlichen Teenager-Alter stelle ich es mir sehr belastend vor…
    Ich freue mich sehr für dich, dass der Hautarzt dir helfen konnte und drücke ganz fest die Daumen, dass du es nun mit entsprechender Behandlung hinter dir hast!

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